Das mich mein Frauchen einfach ohne mein Wissen zu Seminaren anmeldet und mich hier auch noch für Videozwecke einsetzt ist ja schon allerhand.

Aber was sie mal wieder am letzten Wochenende im Schilde führte war echt eine Überraschung.

 

Mein Frauchen war schon ganz aufgeragt, für so etwas hab ich ja ganz feine Antennen. Sie lief von A nach B und von B nach A und wieder anders herum und richtete so einiges an Sachen zusammen.

Meinen Napf, Wasser, Hundehandtuch, Leinen…….

Irgendwie hat sie mich dann auch irgendwann ganz verrückt gemacht.

DA dachte ich ja auch noch es ginge wieder zu irgend einer Schulung zu Tom.

Doch zum einen war es nicht der Tag und die Zeit für meine Hundegruppe und zum anderen fuhr mein Frauchen auch irgendwie in eine ganz andere Richtung. Nach etlichen Dörfern und noch mehr Kurven parkte mein Frauchen völlig aufgeregt auf einem Parkplatz.

 

Kaum hatte sie das Auto aus gemacht stand auf einmal ein großer schwarzer Bus neben uns. „ Hallo, kommst du auch zum Akitatreff ? Ich hab den Aufkleber Akita-Ampei auf deinem Auto gesehen.“

 

AKITATREFF !!!!!!!

Frauchen bejahte die Frage und schon meinte die Frau sie liefe mit uns zum Treffpunkt.

Das Auto geparkt alle sieben Sachen auf geschultert und schon durfte ich aussteigen. „Das ist also DIE Ampei !“

Die beiden Frauchen verstanden sich auf den ersten Blick und so machten wir uns auf den Weg durch ein kleines Waldstück zu noch einem Parkplatz.

Dort stand wieder der große schwarze Bus und in diesem noch 5 Hunde und 2 Frauchen.

„Akitatreff ????“ Da waren nur 2 Akitas und noch zwei Kampfschmuser und ein Schweizersennenhund.

(Die lustige Sechser Gruppe. Schweitzer unter sich. Grins )

Die Frauchen waren in Gesprächslaune und ich beschnupperte den einzigen Hund welcher nicht im Auto in einer Box saß. Meine neue Bekanntschaft war eine junge Akitahündin. Hanabi ist eine sehr  friedlich Hündin und so  konnten wir uns auch ohne Probleme kennenlernen.

Kurze Zeit darauf kam dann noch eine Frau mit einem Akita. DIE Frau kannte mich auch schon !? Denn sie  ist eine Leserin meiner HP und voll im Bilde was mich betrifft. Nun hat sie sich riesig gefreut mich und mein Frauchen endlich mal in Natura kennen zu lernen. Mein Frauchen hat sich auch sehr gefreut endlich mal hinter den Namen und Akitafotos auf meiner  Pin, die Menschen und Hunde kennen zu lernen.

Schnell war eine nette Unterhaltung im Gange.

Shika ist auch eine sehr nette Hündin und so kam es dass ich mir mit ihr mein Wasser im Napf teilte und das Frauchen von Hanabi verteilte uns dann auch noch Leckerchen.

 

Es ging nicht lange und ruck zuck waren da auf einmal noch 3 Akitanasen und 5 Zweibeiner mehr.

 

Danach sich alle bekanntgemacht haben ging es los auf einen gemeinsamen Spaziergang.

Natürlich nicht ohne bewundernde Blicke manch vorbeigehender Wanderer, Die Blicke zogen wir auf uns . Hi hi

Klar fällt eine Gruppe mit so viel Hunden auch auf. Grins

Frauchen hab ich total erstaunt, denn sie dachte wohl wir würden uns wegen meiner Unsicherheit bei so viel fremden Hunden eher am Schluss der Gruppe auf halten. Aber da hat sie falsch gedacht, denn nach einigen Minuten als Schlusslicht, habe ich beschlossen ICH möchte lieber in der Mitte mit laufen.

 

Es ging über eine Straße die schnell befahren wurde und so konnte mein Frauchen das „Stop“ was wir in Toms Unterricht gelernt haben gut einsetzen. Ich wartete und bekam von Frauchen ein Handzeichen und „Weiter!“ Erst führte uns der Weg durch ein Wiesenstück und viel Matsche, denn es hatte ja die Tage zu vor geregnet.

Danch ging es durch den Ort St. Peter und mit all seinen geräuschen. Buuuuu die waren echt komisch und so neu für mich.

 Wohl war mir hier nicht wirklich aber es war ja nicht lange und wir waren auf einem ruhigeren Wanderweg.

Es war eine schöne Runde und die Zweibeiner tauschten sich rege über ihre geliebten Vierbeiner aus.

Es war eine lustig, lockere und sehr kontaktfreudige Menschengruppe und außer Shinny,

(Nasse Shinny, denn es hat auch heute Stellenweise geregnet. Durch ihre Sebadentitis erkrankung war sie gleich nass.)

welche uns Vierbeiner lieber auf sicherem Abstand hält waren alles sehr verträglich.

Naja so schlimm war die kleine Maus auch nicht. Aber Shinny mag direkte Nähe einfach nicht. Aber dies wussten alle schnell und so konnte man locker neben ihr her laufen. Immer ohne sie zu bedrängen.

Aikon der etwas ängstliche Rüde blieb erst auch im Hintergrund und schnupperte erst mal al unsere Spuren. Doch schnell lief er ohne große Angst bei uns in der Mitte mit.

 

Es war ein herrlicher Spaziergang.

Frauchen kommst du ?

 An Wiesen vorbei durch schmale Pfade und an frischen Quellen.

(Drei Plüschhintern. Lach )

Nach guten 1 ½ Stunden kamen wir dann alle im Gasthof Jägerhaus an.

Naja aber nicht ohne das ICH unbedingt, wie es mir nachher in die Schuhe geschoben wurde, durch die Unetrführung traben musste.

ICH wollte da echt nicht durch ! Es war mir da auch irgendwie unheimlich.

Ich war froh als ich wieder auf der anderen Straßenseite oben im Tageslicht war und nicht unten in der komischen Unterführung.

 

 

Naja gaaanz sooooo einfach kamen wir da auch nicht an, denn einer der Zweibeiner hatte den schwarzen Bus her gefahren in dem ein teil der Hunde, welche nicht mit ins Lokal sollten, her gefahren.

Nicht mal zwei Minuten hatte es gedauert bis die Liebe M. den Busschlüssel bei ihrem entspannungsweg von noch nicht mal 20 Meter verloren hatte . Lach

Da jetzt der Bus mit den Hunden nicht mehr abgeschlossen werden konnte machten sich 7 Leute auf die schwere Suche eines einzigen Autoschlüssels.

Da unter uns Hunden kein Suchhund war, interessierte uns die Aufregung der Zweibeiner nicht und so legten wir uns ganz entspannt auf den Parkplatz des Restaurants.

  

Nach guten 30 Minuten war der Schlüssel immer noch nicht da was für alle unerklärlich war, denn das ganze Auto wurde auf den Kopf gestellt und der Parkplatz und M.`s 20 Meter Marsch durchkämmt. Leider ohne Erfolg.

(Mann ist das laaaangweilig !)

Nach den geschlagenen 30 Minuten suchten dann die Schuldige welche behauptete unter Schwangerschafts Demenz zu leiden, Lach, und die Autobesitzerin weiter. Wir sollten schon mal in die Gaststätte, denn dort wurden wir erwartet.

Nach noch mal guten 15 Minuten kamen dann auch die beiden suchenden mit glücklichen Gesichtern zu uns.

Man hätte nicht nur das Auto auf den Kopf stellen sollen sondern M. auch, denn der Schlüssel wurde in ihrem Pulliärmel gefunden. Lach

Ein Teil der Hunde wurden im Auto untergebracht und ich und noch ein paar Vierbeiner durften mit ins Gasthaus wo wir auch alle angekündigt waren.

Doof war nur das für uns direkt an der Eingangstüre und nahe der Salattheke reserviert war. Was sehr ungeschickt war da ich erst nicht wirklich zu Ruhe kam da ich am Rande des Durchgangverkehrs lag.

Die Bedienung war leider auch nicht sehr angetan von uns oder dem uns zugewiesenen Platz oder warum warf sie uns anfangs so böse Blicke zu ?

Da ich ja eine Liebe Ampei bin hab ich mich einfach zusammen gerollt und versucht zu schlafen. Nach einiger Zeit hat Frauchen mir dann doch noch einen kuscheligen, ruhigen Platz in der Ecke zwischen Fenster, Tisch und Stuhl zugewiesen. Hier konnte ich nach all der Aufregung des Tages und den vielen neuen Bekannten in Ruhe träumen.

(Bin ich nicht super versteckt ?)

Nach vielen interessanten wie auch traurigen Erzählungen traten mein Frauchen um 23 Uhr den Heimweg an.

Mit der Vorfreude alle morgen wieder zu sehen.

Denn Leute !

Das Akittatreffen in St. Peter hatte noch kein Ende.

 

Mehr dazu der Tage.

Alles Liebe eure Ampei

Die von so vielen Eindrücken völlig geschafft ist.

 

PS: Vielen Dank an all unsere neuen Freunde welche Frauchen die Genehmigung gaben die Fotos mit dem ein oder anderen Zweibeiner hier zu veröffentlichen.

Danke ! Denn ohne euch währedie Seite   nur halb so schön und bunt geworden.

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